Watergate 2.1

Keine 24h später

Nachdem der erste Nebel um den Vorwurf der Abhöraktion des Trump-Towers verflogen ist, wird immer offensichtlicher, dass die Demokraten noch lange nicht aus dem Schneider sind.

Fakt ist bisher:

  • Das Weiße Haus hat einen Untersuchungsausschuss beim Kongress beantragt.
  • Das Dementi von Obama Berater Ben Rhodes, wonach kein Präsident eine Abhöraktion anordnen kann, ist falsch.
  • Das Dementi von Kevin Lewis viel zu dünn, um Zweifel aus dem Weg zu räumen.
  • Das Dementi von James Clapper (Direktor National Intelligence unter Obama) nur laut “seinem Wissensstand”.

James Clapper war im übrigen derselbe offizielle, der unter Eid die millionenfache Internet- und Telefonüberwachung der Amerikaner durch die NSA verneint hat. Eine Aussage die nach Snowden zum Treppenwitz verkommen ist.

Mittlerweile hat sich auch der ehemalige Justizminister von George W. Bush und der CEO von Newsmax Christopher Ruddy zu Wort gemeldet. Letzterer hat Präsident Trump bereits persönlich zu der Abhöraktion befragen können. Sollte sich die Story so weiter entwickeln, heißt es am Ende vielleicht doch noch: Orange is the new Black.

Und während die offiziellen Demokraten in Washington nach Argumenten ringen, greifen ihre ach so liberalen Anhänger zu ihrem Standardmittel: Gewalt.

Michael Mukasey ehemaliger Justizminister unter George W. Bush, erklärte in einem ABC News Interview, dass Präsident Trump wahrscheinlich mit seinen Anschuldigungen richtig liege. Und tippt dabei auf nachrichtendienstliche Beweggründe der Überwachung. Die Aussage stützt sich jetzt nur auf eine gewisse Berufserfahrung des Interviewten und auf noch nichts Konkretes. Aufschlussreicher dagegen ist die Aussage von Newsmax CEO Christopher Ruddy, zumindest wenn es um die Beurteilung geht, ob Donald Trump hier nur eine PR-Linie verfolgt oder ob er wirklich Beweise in der Hinterhand hält.

Laut Ruddy war Trump bei dem persönlichen Treffen “enorm ‘angepisst’, so wie er es bei ihm lange nicht mehr gesehen hat”. Und Trump hat ihm garantiert: “Es wird untersucht, es wird raufgedeckt und ich werde beweisen, dass ich recht habe”. Seine Eindrücke hat Christopher Ruddy in diesem Artikel festgehalten.

Da mag man an der Stelle von Trump halten, was man will. Aber das ein Kongress-Ausschuss einberufen wird, ohne handfestes Material zu besitzen, dies passt nun gar nicht zu Donald Trump. Über so ein dünnes Brett würde kein solider Unternehmergeist gehen.

Und während die politische Kaste der Demokraten in heller Aufregung ist, werden in Berkeley Trump-Supporter mit Fäusten und Tritten attackiert, Flaggen verbrannt und Eier auf die Freiheit der Rede geworfen. Halt das übliche Mittel der linken Protest-Schwadronen, so wie schon nach der Wahl und nach der Amtseinführung.

Berkeley, Proteste eskalieren – Rohmaterial via DNN:

 

Berkeley, Proteste eskalieren – News Beitrag von CBS: