Michael Flynn – ein Demokrat bekennt sich schuldig

Spiegel Online vom 01.12.2017

Die Russia-Gate Hysterie erhält neuen Treibstoff. Folglich muss man auf den paranoiden Schaum der Presseindustrie nicht warten – der Speichel tropft ohne Unterlass. Natürlich wird der Fall zum Problem, aber garantiert nicht für Trump.

Michael Flynns Schuldbekenntnis bezieht sich nicht auf “Anweisung von höherer Stelle”, so wie es die Artikel-Aufmachung von Spiegel- Online darstellt. Auch nicht auf russische Wahlhilfe, Wahl-Ergebnis-Beeinflussung oder Geheimnisverrat an den immer bösen Kremlin, wie man es wieder versucht zu suggerieren.

Die eigentliche Headline müsste lauten:

Der dritte Demokrat vor Gericht

Nach Paul Manafort und Rick Gates erwischt es mit Michael T. Flynn, die dritte zwielichtige Person aus dem Dunstkreis der US-Demokraten, die sich Donald Trump angedient haben und sich nun vor einem Gericht verantworten müssen.

Der Fall dürfte auch im FBI und Justizministerium selbst noch einiges an Sprengkraft entfalten. Und auch Spezialagent Robert Mueller wird sich fragen lassen müssen, was genau er da eigentlich ermittelt?

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Washington Post: KEIN BEWEIS FÜR GEHEIME TRUMP-RUSSLAND-VERBINDUNG

Die Washington Post und Project Veritas sorgen schon wieder für Schlagzeilen. Diesmal bringt das kleine Netzwerk an freien Reportern die Postille von Amazon Chef Jeff Bezos in Bedrängnis.

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Donald Trump – Erfolge und Taktik

 

In Kürze nähert sich der einjährige Wahlsieg von Donald Trump. Die großen Bilanz-Artikel werden dann wieder den Pressewald schmücken. Selbstverständlich in den Farben von Misserfolg und Katastrophe. Etwas anderes zu schreiben, ist gemäß Redaktionsleitlinien offensichtlich nicht erlaubt. Somit kann man von Glück reden, dass die historische Mondlandung nicht erst unter Donald Trump stattfindet. Die Presselandschaft würde glatt von Verschwörung und kulissenhafter Hollywoodinszenierung sprechen.

 

Daher schon jetzt ein Blick auf die Erfolge nach fast einem Jahr “Make America great again”, welche durchaus sehenswert sind. Und ein Blick auf das taktische Vorgehen des umstrittenen Präsidenten zur Umsetzung seiner historischen Agenda.

Ein Essay…

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Wie erzeugt man 700.000 neue Jobs?

Zum Beispiel so:

Shinzo Abe trifft sich erneut für ein paar Tage mit Donald Trump. Mit im Gepäck des japanischen Premierministers ist ein Jobmotor-Paket, das es in sich hat.

150 Mrd. US$ schwer, mit Plänen zur Schaffung von 700.000 neuen US-Arbeitsplätzen.

Wie unter anderem Reuters berichtet, will Japan im Laufe der nächsten 10 Jahre insgesamt 150 Mrd. US$ in US Unternehmungen investieren. Die Palette der Investitionen ist weit gestreut. Japan wird eine Schlüsselfigur zur Umsetzung der hochgesteckten Ziele von Donald Trump bleiben. Nicht ohne Grund war Shinzo Abe der erste Regierungschef, den Donald Trump getroffen hat.

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