Michael Flynn – ein Demokrat bekennt sich schuldig

Spiegel Online vom 01.12.2017

Die Russia-Gate Hysterie erhält neuen Treibstoff. Folglich muss man auf den paranoiden Schaum der Presseindustrie nicht warten – der Speichel tropft ohne Unterlass. Natürlich wird der Fall zum Problem, aber garantiert nicht für Trump.

Michael Flynns Schuldbekenntnis bezieht sich nicht auf “Anweisung von höherer Stelle”, so wie es die Artikel-Aufmachung von Spiegel- Online darstellt. Auch nicht auf russische Wahlhilfe, Wahl-Ergebnis-Beeinflussung oder Geheimnisverrat an den immer bösen Kremlin, wie man es wieder versucht zu suggerieren.

Die eigentliche Headline müsste lauten:

Der dritte Demokrat vor Gericht

Nach Paul Manafort und Rick Gates erwischt es mit Michael T. Flynn, die dritte zwielichtige Person aus dem Dunstkreis der US-Demokraten, die sich Donald Trump angedient haben und sich nun vor einem Gericht verantworten müssen.

Der Fall dürfte auch im FBI und Justizministerium selbst noch einiges an Sprengkraft entfalten. Und auch Spezialagent Robert Mueller wird sich fragen lassen müssen, was genau er da eigentlich ermittelt?

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