Die Verschwörung | Robert Mueller und seine 13 Geister

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Wie der Magier aus seinem Hut, zieht am vergangenen Freitag Sonderermittler Robert Mueller 13 Russen aus seiner Mütze und erhebt Anklage gegen sie.

Als Zugabe werden noch 3 weitere russisch-stämmige Firmen mit der Schlagkraft der US-Justiz vertraut gemacht. Eine Firma Namens INTERNET RESEARCH AGENCY LLC, eine CONCORD MANAGEMENT & CONSULTING LLC und ein Spezialist für Kalte Platten und Salate – die CONCORD CATERING.

Natürlich, seit Steven Seagal wissen  wir  –  es war wie immer der Koch.

 

Folglich hat Robert Mueller die Lacher ganz auf seiner Seite:

Wenn Karrieristen einer Gott sei dank untergegangenen US-Politikausrichtung heute die Einmischung fremder Staaten in ihre inneren US-Angelegenheiten beklagen, dann kann der Schenkel gar nicht groß genug sein, der beklopft werden muss.

Und so lachhaft wie der Vorgang, ist auch die Anklageschrift selbst. Folglich gibt es auch nur diese und keine einzige Verhaftung. Dabei macht Robert Mueller den ganzen Zirkus garantiert nicht, um zu unterhalten und zu amüsieren.

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Der nächste Skandal im Anmarsch | US State Department etwa auch korrupt?


Zugegeben, die Headline hat eine gewisse rhetorische Natur. Während der hießige Behauptungs-Journalist noch überlegt, wie er der Urgewalt des FISA Memos Herr werden kann und sich dabei verhält, als könne man eine Sturmflut mit einer Rotlichtlampe wegdampfen, winkt bereits der nächste Enthüllungs-Orkan um die Ecke.

 

FISA MEMO = PHASE 1, US State Department = PHASE 2

Devin Nunes, Vorsitzender des Geheimdienstausschusses macht keinen Hehl daraus, wer als nächstes eine dicke Jacke, besser gute Anwälte braucht. Das US State Department – zu deutsch: das Außenministerium der USA, welchem auch die allseits bekannte Hillary Rodham Clinton vorstand.

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FBI löscht Datensammlung | Format C: erfreut sich bester Beliebtheit

Nicht nur Hillary Clinton und die NSA wissen, wie man sich unliebsamer elektronischer Datenansammlungen entledigt. Auch das FBI beweist zeitnah seine ganz speziellen IT-Fähigkeiten.

Wie am zurückliegenden Samstag bekannt wurde, sind die Textnachrichten der wegen Befangenheit entlassenen Trump-Ermittler Peter Strzok und Lisa Page ebenfalls verloren gegangen – zumindest beim FBI. Beide Agenten waren zuvor auch an der Aufklärung des Clinton-Email-Skandals beteiligt.

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NSA löscht Datensammlung | Festplatte war voll

Die NSA hat über ein Jahrzehnt an Überwachungsdaten gelöscht. Rein aus Versehen – natürlich. Diesen Umstand musste die Agency in der letzten Woche einem Bundesrichter eingestehen.

Begründung der Superspione: Sie brauchten Speicherplatz.

Pikant an dem Fall: Per Gericht war die NSA aufgefordert, eben jetzt fehlende Datensätze wegen laufender Verfahren aufzubewahren. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die Back-up Tapes, welche die „versehentliche“ Löschung hätten rückgängig machen können, ausgerechnet in Obamas Amtszeit mehreren Säuberungsaktionen zum Opfer fielen.

Nur der minderbemittelte Schwachkopf kann hier von Zufall und einem bedauerlichem Unfall sprechen und die Existenz eines sich selbst über das Gesetz stellenden Deep States als verschwörungstheoretische Paranoia abtun.

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