Vertrauen in Massenmedien abgestürzt

Infographic: Trust in Mass Media Erodes | Statista Mehr Statistiken finden sie bei Statista

Hunde die bellen, beißen nicht.

Sie kennen den Spruch: Wer schreit hat keine Argumente. Der mediale Schallddruck stieg zwar schon vor dem 09.11.2016. Aber seit dem Wahlergebnis sucht dessen unermüdliche Zuwachsrate immer noch nach einem Equivalent. Könnte die Ursache des immer lauterwerdenden Trommelsfeuers glatt darin begründet sein, dass sich der Zuhörer immer weiter entfernt? Halt so wie der konforme Publikations-Grenadier von seinem Ziel – der Realität.

Die Statista-Grafik vom 20. Februar diesen Jahres bezieht sich zwar auf die Vereinigten Staaten, aber glauben sie wirklich, dass es in Deutschland so ganz anders aussieht? weiterlesen

53. Sicherheitskonferenz beendet

Dass in den einheimischen Gazetten nur der eine flotte Spruch von McCain in den Vordergrund zitiert wird, verwundert nicht. Man braucht diese Aussage auch nicht überbewerten, an der Leine ist halt jeder Grasdackel der größte. Dabei hat der republikanische Senator noch ganz andere Aussagen getroffen, die als wesentlich wertvoller einzustufen sind.

Allgemeiner Grundtenor der Veranstaltung, bei der sich jedes Jahr elitäre Vertreter der Staatenlenker und Regierende einfinden: Die Ära Trump ist nicht nur eine kurze Episode. Das diese Präsidentschaft eine Zeitenwende darstellt, darüber gab es nicht den geringsten Streit. Die Uhr der kriegstreibenden Globalisten ist halt abgelaufen. Und so überbot man sich dann auch in den Bekundungen, sich mit den neuen Verhältnissen zu arrangieren. Wenn sie so wollen, eine Art geopolitischer Sprint um die besten Plätze in der globalen Manege.

Auch neu bei der traditionellen Veranstaltung: ganz viel rückblickende Selbstkritik.  Und wenn man schon dabei ist, den alten Ansichten ein Lebe wohl zu sagen. Die Zukunft der EU hat man auch gleich skizziert, ja förmlich voraussagt.

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70% der Welt sind (ge)sicher(t)

Die 53. Münchner Sicherheitskonferenz startet

Vom 17. bis zum 19. Februar versammelt man sich wieder in München, um die Welt ein wenig sicherer zu machen. Aber warum eigentlich? In 2016 hat der Präsident des Friedens und des Nobelpreises seine Special Forces in 138 Staaten der Welt zu Operationen entsandt. Der Laden müsste ja jetzt langsam mal sauber, eh sicher sein.

Infographic: U.S. Special Forces Deployed To 70% Of The World In 2016 | Statista Sie finden mehr Statistiken bei Statista

Weiteres Novum seit 2016. Die Obama-Regierung ist die erste in der Geschichte der Vereinigten Staaten, die sich jeden einzelnen Tag ihrer Amtszeit im Krieg befand.

Vielleicht ist die globale Sicherheits-Prognose für 2017 gerade deswegen so gut, wie lange nicht mehr, weil in Washington ein anderer Wind weht? Es kann aber auch mit daran liegen, dass ein berühmtes Gesicht bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz nicht mehr zu sehen sein wird, so denn die offizielle Teilnehmerliste bleibt, wie sie ist:

ZBIGNIEW BRZEZINSKI

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Ukraine – ein alter Deal wird neu verhandelt

Warum ausgerechnet der Westen bei der Ukraine die tief stalinistische Grenzziehung durch Chruschtschow verteidigen will, versteht niemand wirklich. Den Beitritt der mitteldeutschen Bundesländer zum Geltungsbereich des Grundgesetzes hat auch niemand als völkerrechtswidrig eingestuft. Soweit eine recht allgemeine Betrachtung.

Das Engagement von Donald Trumps Vorgänger östlich von Polen wird um so verständlicher, so sie denn auf die Karten und Zielsetzungen seines geostrategischen Mastermindes Zbigniew Brzezinski blicken.

Das der neu gewählte Präsident jetzt mit der Forderung der Rückgabe der Krim scheinbar in Obamas Fußstapfen treten will, mag im ersten Moment befremdlich wirken. Sie müssen hier aber ganz genau hinhören und einen wesentlichen Hintergrund im Ringen um die Ukraine kennen.

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Wie erzeugt man 700.000 neue Jobs?

Zum Beispiel so:

Shinzo Abe trifft sich erneut für ein paar Tage mit Donald Trump. Mit im Gepäck des japanischen Premierministers ist ein Jobmotor-Paket, das es in sich hat.

150 Mrd. US$ schwer, mit Plänen zur Schaffung von 700.000 neuen US-Arbeitsplätzen.

Wie unter anderem Reuters berichtet, will Japan im Laufe der nächsten 10 Jahre insgesamt 150 Mrd. US$ in US Unternehmungen investieren. Die Palette der Investitionen ist weit gestreut. Japan wird eine Schlüsselfigur zur Umsetzung der hochgesteckten Ziele von Donald Trump bleiben. Nicht ohne Grund war Shinzo Abe der erste Regierungschef, den Donald Trump getroffen hat.

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