Pyrrhussieg auf holländisch

 

Während heute morgen die deutsche Hauptstrompresse das Wahlergebnis der Niederlande nur feiern kann, fragt sich der nüchtern Denkende: Warum eigentlich? Und wie bei jedem alkoholbasierten Rausch, sollte auch auf den politisch indoktrinierten die Katerstimmung in Kürze folgen.

Die PvdA – das holländische Pendant zur deutschen SPD rutscht im Sturzflug von 38 auf 9 Parlamentssitze ab. Und ohne eine direkte oder indirekte Regierungsbeteiligung von Geert Wilders wird regieren praktisch kaum möglich sein. Oder könnten sie sich in Deutschland eine arbeitsfähige Koalition aus CDU/CSU, Grüne, Die Linke und FDP vorstellen?

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Abgehört – Sean Spicer bekräftigt Vorwurf

Spiegel Artikel – 14.03.2017

Anders als es diese Spiegel-Überschrift suggeriert, hat Pressesprecher Sean Spicer die Abhörvorwürfe weder zurückgenommen noch relativiert.

Im Gegenteil, im Grunde hat er die Anschuldigungen noch erweitert. Ebenso falsch ist die Annahme, der Vorwurf der Überwachung wäre gar nicht so gemeint gewesen. Ein Trugschluss zu dem man nach deutschem Sprachgebrauch gerne gelangt, wenn es um die Verwendung von Anführungszeichen geht und mit dem der besagte Spiegel-Artikel nun zu gerne spielt.

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Der nie erklärte Krieg

Yellen, Trump, die Zinsen und Dr. Merkel mittendrin.

 

 

Ein Krieg ohne Kriegserklärung besitzt 2 Schwierigkeiten. Man kann weder einen genauen Startzeitpunkt ausmachen, noch wird der Abschluss der Kampfhandlungen durch irgendeine Art von Zeremoniell begleitet. Die Gemeinsamkeit mit einem konventionellen Krieg ist: Der Unterlegene weiß selten wann Schluss ist.

Auch wenn die Metapher im ersten Moment verwirrend klingt, am kommenden Mittwoch den 15. März 2017 ist dieses sprachliche Bild, die wohl treffendste Realitätsbeschreibung, die sie aufstellen könnten. Während die Niederländer zur Wahlurne schreiten, endet in den Staaten das Moratorium der Schuldenobergrenze und gleichzeitig wird Fed-Chefin Janet Yellen über die US Zinssätze befinden.

Und wie durch Zufall empfängt einen Tag zuvor Präsident Trump Kanzlerin Merkel im Weißen Haus. Aber der Reihe nach.

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Marine Le Pen: Rückkehr zum Franc mit Umtauschkurs 1:1

Marine Le Pen führt den Franc wieder ein, zum Umtauschkurs 1:1

Das die Präsidentschaftskandidatin den Euro dort hin kippen möchte, wo er auch hingehört – in den Mülleimer der Währungsgeschichte, ist nicht neu. In einem gestern geführten Interview bei RTL Radio offenbarte sie aber erstmals, zu welchem Umtauschkurs der Rücktransfer von Euros in den Französischen Franc passieren soll. Sie können es bereits lesen, richtig, zum Umtauschkurs 1:1.

Stellt sich sogleich die Frage: Ist das jetzt gut oder schlecht?

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