FBI löscht Datensammlung | Format C: erfreut sich bester Beliebtheit

Nicht nur Hillary Clinton und die NSA wissen, wie man sich unliebsamer elektronischer Datenansammlungen entledigt. Auch das FBI beweist zeitnah seine ganz speziellen IT-Fähigkeiten.

Wie am zurückliegenden Samstag bekannt wurde, sind die Textnachrichten der wegen Befangenheit entlassenen Trump-Ermittler Peter Strzok und Lisa Page ebenfalls verloren gegangen – zumindest beim FBI. Beide Agenten waren zuvor auch an der Aufklärung des Clinton-Email-Skandals beteiligt.

Ein seltsamer Lösch-Virus scheint derzeit durch die Behörden der USA zu wandern. Nach der NSA ist es das FBI, das unter plötzlich auftretendem Datenschwund leidet. Betroffen sind die Textnachrichten, welche sich die FBI Agenten Peter Strzok und Lisa Page zwischen dem 14. Dezember 2016 und 17. Mai 2017 gegenseitig verschickten.

Beide Agenten waren in der Spionageabwehr-Abteilung des FBI tätig und beide waren Ermittler des Mueller-Untersuchungsausschusses, welcher rein zufällig am 17. Mai 2017 seine Arbeit aufnahm. Wie das Justizministerium am Freitag in einem Brief dem Heimatschutz mitteilte, war das IT-System des FBI nicht in der Lage, die über die hauseigenen Mobiltelefone versendeten Kurzmitteilungen der betreffenden Agenten zu sichern. Als Begründung wird eine falsche Konfiguration beim Aufspielen von Software-Updates genannt.  Wer es glaubt, wird seelig…

Ausschnitt aus dem Schreiben von Stephen Boyd an Senator Ron Johnson vom Heimatschutz – Ministerium

Der Lösch-Vorgang wird nicht zu einer Reinwaschung von Peter Strzok und Lisa Page führen. Eher weitet er die erwiesene Befangenheit einiger Agenten auf eine ganze Behörde aus. Die Kommunikation, welche Strzok und Page zum Verhängnis wurde, ist bereits öffentlich erfasst und gut dokumentiert. Ihre persönliche Abneigung und ihr Hass auf Präsident Trump zeigt sich in den publizierten Textnachrichten eineindeutig:

 

 

 

Eine weitere Sammlung an Mitteilungen der umtriebigen Agenten finden sie u. a. hier:

Zerohedge – 13.12.2017

Zerohedge – 21.01.2018