Clintons Uranium Deal

 

Während die Demokraten immer noch versuchen Donald Trump nichtssagende Russlandverbindungen anzuhängen, werden sie derweil von ihrer eigenen russischen Vergangenheit eingeholt.

145 Millionen US$ für die Clinton Foundation und eine Firmenübernahme. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte.

Es geht um eine russische Mehrheitsübernahme innerhalb des kanadischen Minenbetreibers Uranium One zwischen 2009 und 2013.

 

 

 

 

 

Das Besondere, dem Betreiber gehören 20% der US amerikanischen Uranreserven und wären dann unter russischer Kontrolle. Daher hatte die Übernahme Barack Obama in letzter Instanz mit abzusegnen. Die Entrichtung einer entsprechenden Bearbeitungsgebühr, um den demokratischen Abwägungsprozess zu unterstützen, war dann sicherlich kein K.O. Kriterium für das präsidiale OK.

Insgesamt 145 Mio. US$ an Zustimmungstaxe stifteten 9 Investoren von Uranium One an die Clinton Foundation. Zusätzlich erhielt Bill Clinton 500.000 US$ von einer äußerst dankbaren russischen Bank für das Abhalten einer Rede. Der Ausspruch Pay for Play kommt halt nicht von ungefähr. Die Zahlungen mittlerweile durch Hillary Clinton und die Foundation offiziell bestätigt.

Wegbereiter und Begleiter der Fusion durch die damalige Außenministerin Hillary Clinton wird noch bestritten. Daher können die geflossenen Gelder nur als russische Fan-Spenden für das Wirken und Schaffen von US-Demokraten gewertet werden…

Für die Clintons ist Uranium One kein unbekannter Geschäftspartner. Bereits 2005 vermittelte Bill Clinton zwischen Uranium und dem kasachischen Diktator Nasarbajew den Erwerb von 3 Minen. Als Dank spendete der damalige Uranium Chef Frank Giustra der Clinton Foundation 31,3 Mio US$.

Bei solch teurer Freundschaft existierten dann auch bei Homeland Security, der Energieaufsichtsbehörde, dem Schatzamt, dem Handelsministerium und natürlich Clintons Außenministerium keine Bedenken mehr gegen die Fusion. Barack Obamas Unterschrift somit nur noch ein symbolischer Verwaltungsakt – der zahlende Kunde ist auch hier der König.

Derweil übt sich die deutsche Presselandschaft in gründlicher Verschwiegenheit zu dem Vorfall, während der Geheimdienstausschuss des US-Kongresses eine Untersuchung zu den Vorgängen eingeleitet hat.

Die deutsche mediale Enthaltsamkeit zum Thema ist sicherlich dem Umstand geschuldet, dass hier offensichtliche Käuflichkeit und Bestechung von politischen Entscheidungen auf einem ganz anderen preislichen Niveau stattgefunden haben.

Stünden nur die 500.000 US$ Redezeitvergütung für Bill Clinton zur Debatte, wäre der Skandal für deutsche Verhältnisse groß genug, um darüber zu berichten. Das die jetzige Situation dem Clinton-Kartell arg gefährlich wird, hat mit der Abwägung in hiesigen Redaktionsstuben natürlich nichts zu tun…