John McCain und seine “Brüder”

Senator John McCain umringt von 3 gern als gemäßigt dargestellten syrischen Rebellen. Nicht im Bild, beim Treffen aber mit anwesend: Selim Idriss, ehem. Kommandant der Freien Syrischen Armee. Die Identität der Personen 1, 3 und 4 gilt als unstrittig. Dies wäre an sich schon ein Skandal, aber großes Interesse genießt Nr. 2. Selbst wenn es sich dabei nicht um IS Führer Al-Baghdadi sondern um Abu Youssef handeln sollte, entschärft es den Fall keineswegs. Der unbeachtete “Brüller” steht vorn rechts im Bild. Weitere Infos im Artikel.

 

Kennen sie die Folge, wo Al Bundy von einem Richter offiziell als dumm erklärt wird? Vielleicht erinnern sie sich, wenn wir etwas näher auf John McCain einer Person aus der Keating Five – Affäre geblickt haben.

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70% der Welt sind (ge)sicher(t)

Die 53. Münchner Sicherheitskonferenz startet

Vom 17. bis zum 19. Februar versammelt man sich wieder in München, um die Welt ein wenig sicherer zu machen. Aber warum eigentlich? In 2016 hat der Präsident des Friedens und des Nobelpreises seine Special Forces in 138 Staaten der Welt zu Operationen entsandt. Der Laden müsste ja jetzt langsam mal sauber, eh sicher sein.

Infographic: U.S. Special Forces Deployed To 70% Of The World In 2016 | Statista Sie finden mehr Statistiken bei Statista

Weiteres Novum seit 2016. Die Obama-Regierung ist die erste in der Geschichte der Vereinigten Staaten, die sich jeden einzelnen Tag ihrer Amtszeit im Krieg befand.

Vielleicht ist die globale Sicherheits-Prognose für 2017 gerade deswegen so gut, wie lange nicht mehr, weil in Washington ein anderer Wind weht? Es kann aber auch mit daran liegen, dass ein berühmtes Gesicht bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz nicht mehr zu sehen sein wird, so denn die offizielle Teilnehmerliste bleibt, wie sie ist:

ZBIGNIEW BRZEZINSKI

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Ukraine – ein alter Deal wird neu verhandelt

Warum ausgerechnet der Westen bei der Ukraine die tief stalinistische Grenzziehung durch Chruschtschow verteidigen will, versteht niemand wirklich. Den Beitritt der mitteldeutschen Bundesländer zum Geltungsbereich des Grundgesetzes hat auch niemand als völkerrechtswidrig eingestuft. Soweit eine recht allgemeine Betrachtung.

Das Engagement von Donald Trumps Vorgänger östlich von Polen wird um so verständlicher, so sie denn auf die Karten und Zielsetzungen seines geostrategischen Mastermindes Zbigniew Brzezinski blicken.

Das der neu gewählte Präsident jetzt mit der Forderung der Rückgabe der Krim scheinbar in Obamas Fußstapfen treten will, mag im ersten Moment befremdlich wirken. Sie müssen hier aber ganz genau hinhören und einen wesentlichen Hintergrund im Ringen um die Ukraine kennen.

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Nach Madonna nun der Ayatollah

Was haben der Ayatollah und Anti-Trump Protester gemeinsam?

Neben einem exzentrisch wirkenden Kleidungsstil gäbe es noch die Tatsache, dass einst aufgebrachte studentische Bewegungen mit friedvollem Einsatz von Knüppeln und Steinen den Sturz des Schahs begleiteten. Auch heute verbindet die beiden Lager wieder eine Person: Sie ahnen schon wer.

Und so wie die Protestler in Washington verkündet Ayatollah Ali Khamenei, dass Trump die wahre moralische Korruption von Amerika repräsentiere.

Bei aller verbindender Sympathie der beiden Lager unliebsamen politischen Gegnern notfalls auch mit Gewalt und Morddrohungen entgegenzutreten. Uneinig sollten diese aber bei der Frage nach der Herkunft des Islamic State sein. Wo Anti-Trump Protestler auf ihr globalistisches Führer-Idol nie etwas kommen lassen würden, geht der Ayatollah doch einen Schritt weiter. Und ist damit neben Erdogan der zweite Volksvorsteher, der die Fragen aller Fragen zu beantworten weiß.

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