Impeachment: Der Zirkus beginnt endlich

Sie bringt der ganze Impeachment – Zirkus durcheinander? Es ist ganz leicht erklärt:

“Biden erpresste die Ukraine mit Milliarden an Steuer-Dollarn, um eine Untersuchung gegen seinen Sohn zu stoppen. Und die Demokraten wollen Präsident Trump absetzen, einfach weil er fragte, ob das stimmt?”

 

Besser als der Dude, kann man es nicht auf den Punkt bringen.

 

Nachdem Nancy Pelosi im letzten Jahr noch nicht wollte und warnte, dann aber doch irgendwie wollte und musste, kam es im November 2019 zu einem Vorverfahren des eigentlichen Impeachment-Prozesses. Wenn Sie Vorverfahren als etwas definieren, wo vorgefasste Meinungen und Ansichten durch vorgefasste Behauptungs-Aussagen von vorgefertigen Zeugen des Hören-Sagens gleich einem Karussell vor Mikrofonen und Kameras durchrotiert werden. Um zu einem vorgefassten Ergebnis mittels Biegen und Brechen der Wahrheit zu gelangen, dann liegen sie richtig.

 

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Schon wieder: Job-Wunder UK

Erst im Dezember war Reuters gezwungen, folgende Schlagzeile zu veröffentlichen:

 

Reuters-Meldung vom 17.12.2019

 

Zwischen August und Oktober 2019 ein Zuwachs von 24.000 geschaffenen Stellen, statt einem erwarteten Abbau von 10.000. Die Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Stand seit 1975. Die Erwerbsquote der 16- bis 64-Jährigen auf dem Rekordwert von 76,2%. Auf gut Deutsch: 3/4 derer, die im erwerbsfähigen Alter sind, finden eine Arbeit.

 

Am 21. Januar 2020 wurde der nächste Schwung an Arbeitsmarktdaten aus dem Vereinigten Königreich veröffentlicht.

Auch im November 2019 gab es einen Zuwachs an geschaffenen Stellen. Statt den für Oktober noch gefeierten 24.000 sind es diesmal 208.000.

Die Arbeitslosenquote im Inselstaat weiterhin auf historisch tiefen 3,8%. Damit weit unter der Arbeitslosenquote von Frankreich (8,5%) oder dem EU-Durchschnitt (6,3%).

 

Schon im oben verlinkten Reuters-Artikel mussten die Schreiber zugeben, dass dieses Datenwerk mehr als überrascht, da doch sämtliche von ihnen befragte “Ökonomen” wegen des anstehenden BREXITs fest mit Entlassungen und schrumpfenden Zahlen gerechnet haben.

 

Folgendes Zitat erklärt die Verwunderung dann wohl am besten:

Vielleicht hätte man fähige Experten befragen sollen, deren Auswahl ganz ohne meinungsbildende Zielvorgabe erfolgte. [mark-wirtschaft.de]

 

 


 

Die Neuordnung des Irans

 

 

Eigentlich ist die Überschrift falsch. Den was sich mit Beginn 2020 in und um den Iran vollzieht, betrifft natürlich nicht nur den Iran allein.

Lawrence von Arabien – der 2. Versuch

drückt es wesentlich besser aus.

 

Das der Iran ein Schwerpunkt seines politischen Handelns wird, daraus hat Donald Trump von Anbeginn an nie ein Staatsgeheimnis gemacht. Klar ist auch, dass ein Problemfeld wie der Iran nicht allein und für sich betrachtet gelöst werden kann. Für wirkliche Ergebnisse bedarf es dann schon einer kompletten Neuordnung von Nah-Ost und Golfstaaten-Region. Das ist nicht nur gegeben und logisch, es weiß auch Donald Trump.

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Drohnen-Krieger

 

US-Präsident Donald Trump legitimiert die Tötung des iranischen Terror-Generals Qasem Soleimani und alle sind aus dem Häuschen. Insbesondere auch in Deutschland führende Behauptungs-Medien und Parteienvertreter, die man nun nicht gerade in ein “republikanisches Lager” einordnen würde.

Das verwundert dann schon, denn bis dato stand beim Thema USA und dem täglich laufendem Drohnenkrieg das Totschweigen und ja nicht darüber berichten auf der Tagesordnung. Heuchelei und moralische Doppelzüngigkeit sind halt schwer in Mode.

 

Dabei hat Vorgänger Barack Obama über seinen ganze Amtszeit hinweg nun wirklich alles gegeben, um auch wenigstens einmal schlagzeilenkräftig für seine Trefferquoten gewürdigt zu werden – vergebens.

Jeweils Dienstags wurde von Barry O. die sogenannte Kill-List neu autorisiert. Er hat insgesamt 542 Drohnen-Einsätze angeordnet, bei denen es zu 3797 Todesopfern kam, darunter auch 324 Zivilisten. Und natürlich zahlreichen nicht erfassten Verletzten und Krüppeln. Hat aber alles nicht gereicht. Öffentlicher Empörungsfaktor gleich Null.

Da muss erst der neue US-Präsident daher kommen und einen Premium-Shoot abliefern. Er kann halt auch das besser.

 

 Quelle Zahlen: Council on Foreign Relations