Die Achse der Bösen

Will man das Projekt “Drain the Swamp” – also den Sumpf trocken legen, verstehen, so kommt man nicht umhin, sich besagten Sumpf und seine Geschichte etwas genauer, besser gesagt, etwas anders anzusehen. Obiges Bild vom Hurrikan-Benefiz-Konzert ist dafür ein sehr guter Einstieg.

Nun ist diese Seite nicht dafür gedacht, in Detailarbeit geopolitische Entwicklungen und deren Zusammenhänge durchzuanalysieren und aufzuzeigen, ein gewisser autorialer Denkanstoss ist dennoch erlaubt.

Too often we judge other groups by their worst examples, by judging ourselves by our best intentions.

George W. Bush

 

Kaum zu glauben, dass so ein schlauer Satz aus dem Munde von George W. Bush kam. Geschrieben hat ihn sicherlich ein anderer. Und natürlich wähle ich das Zitat nicht ohne Grund. Wenn es schon um einen Sumpf geht, den es gilt trocken zu legen, dann sollte auch ein kleiner Blick auf den Ursprung des Morastes geworfen werden.

Aber halt, George W. Bush ist doch ein Republikaner und der zur Zeit überquellende Schlamm der Korruption und des kriminellen Filzes eine Domäne der Demokraten?

Also, wenn sie George W. Bush für einen Republikaner halten, dann halten sie Gerhard Schröder wahrscheinlich auch für einen Sozialdemokraten. Passend das beide atypischen Parteibesetzungen quasi zeitgleich die politischen Bühnen beherrschten.

George W. – unter seiner politischen Last stürzten plötzlich mehrere Gebäude zusammen. Begann der Brandherd im Nahen und Mittleren Osten. Begann die Ausweitung der elektronischen Überwachung und die Bekämpfung von Bürgerrechten, welche dann Obama zur höchsten Blüte fortentwickelte. Festsetzung von US Bürgern ohne Anwaltsrecht und Anklage allein aufgrund von Terrorverdacht, das traute sich noch nicht mal Bush Junior. Und nicht nur Wolkenkratzer explodierten unter Bush, auch das Welt-Finanzsystem.

Kurz um, unter Bush Junior entstand das Fundament an Schlimm, Schlimm, Schlimm, welches dann immer als Begründung für die diversen Maßnahmen, die „Best Intentions“ der Obama-Ägide herhalten musste.

Das ist ungefähr so, als wenn ihre Versicherung kommt, ihr Haus anzuzünden, um dann die Prämie soweit raufzusetzen, bis sie bankrott sind. Und sie stehen daneben und klatschen Beifall… Das sind 17 Jahre weltdominierender US Politik in einem Bild zusammengefasst.

Und Bush hinterließ eine Republikanische Partei, wo man sich damals ernsthaft hat fragen müssen, ob sie überhaupt gegen Obama gewinnen wollten? Damaliger Gegenkandidat des Schwatten war Senator John McCain, der im Wahlkampf noch eindringlich vor den außenpolitischen Konsequenzen eines Präsidenten Obama warnte, um dann wie das willfährige Schoßhündchen, die dreckigen Deals seines neuen Meisters im Ausland einzufädeln. Den Rest überlasse ich an der Stelle verschwörungstheoretischen Gedankengängen.

Das Bild von Carter, Bush-Senior und Junior, Bill und Barack beim Hurrikan Benefizkonzert, wo sie gemeinsam als alte Kumpel-Gang auftraten und Trump nur per Videobotschaft zugeschaltet wurde, erhält so wahrscheinlich eine ganz andere tieferliegende Aussage. Und das unter Carter der Chefstratege Zbigniew Brzezinski sein Karrierehoch hatte, mildert den Sachverhalt garantiert nicht ab.

Bush-Senior mittlerweile auch mit medialer Beachtung beschenkt. Auch an ihn erfolgte der Vorwurf der sexuellen Belästigung von zwei Schauspielerinnen Heather Lind und Jordana Grolnick. Ein interessanter Nebenauswuchs der Me-Too-Hysterie um Clinton-Freund Harvey Weinstein. Seine gute Beziehung zum Hause Clinton verwundert nicht, ca. 1.4 Mio. Dollar umfasst sein gesamtes Pay for Play Guthaben bei der Clinton-Foundation und dem DNC (Democratic National Committee). Den Faden des perversen Demokraten-Dunstkreises könnte man jetzt noch weiter aufrollen. Jeffrey Epstein, Bill Clinton, Kevin Spacey und der Lolita Express mal nur als Stichworte.